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Pivot – Datenmodell mit Zeitintelligenz per DAX-Funktionen

Ohne die Verwendung von Pivot-Tabellen macht die Auswertung vielfältiger Informationen einfach keinen Spaß, ist extrem aufwändig und wird per Formeln höchst rechenintensiv und undynamisch. Seit Office 97 stehen uns Pivot-Tabellen direkt in Excel zur Verfügung. Ein tolles Tool… ich habe da sogar vor meiner Selbstständigkeit meine Diplom-Arbeit mit dem Thema „Deskriptive Statistik mit Microsoft Excel“ zu geschrieben. Als Student und Tutor im Bereich Angewandte Sozialforschung war ich von Anfang an vom Potential und den Möglichkeiten der Pivot-Tabellen überzeugt. Vor allem, da es über Excel eine so große Verbreitung genoss.

Anfangs wurden die Pivot-Tabellen erst sehr sparsam genutzt. Sie waren aber auch sehr gut im Menü Daten verborgen. Pivot-Auswertungen erfreuen sich gerade in den letzten Jahren immer größerer Beliebtheit und Verwendung. Aber leider sind sie immer noch nicht bei der Auswertung von Daten in jedem Standardrepertoire eines Excel-Nutzers vorhanden. Und sie haben bis einschließlich Excel 2010 noch ein paar eindeutige Schwächen.

Und dann wurde auf einmal ALLES anders!

Microsoft veröffentlichte für Excel 2010 das Add-In PowerPivot, welches vorher unter dem Codenamen Genesis intern von der SQL-Crew entwickelt und dem Excel-Team vorgestellt wurde. Plötzlich konnten Unmengen von Daten aus externen Datenquellen angezapft und ausgewertet werden. Alte Mängel durch Nutzung des anfälligen Pivot Caches wurden behoben. Und durch eine für Excel neue Speichertechnik und von SQL (MDX) zu Excel migrierte zusätzliche DAX-Formeln (data analysis expressions) erweitern sich seitdem die Auswertungsmöglichkeiten.

Meine ersten YouTube-Videos zu PowerPivot aus Februar 2011 zeigen noch meine ersten Gehversuche. Schnell war klar, dass man auch besser und dynamischer an neue Daten und Datenquellen kommen muss. 2012 wurde dann Data Explorer als Add-In nachgereicht und kurze Zeit später in Power Query umbenannt. Allerdings war das Add-In PowerPivot noch nicht so stabil und führte häufiger zu Abstürzen. Mit Excel 2013 wurde dann endlich PowerPivot fest in Offfice 2013 integriert und damit auch die neue Speichermöglichkeit und Verarbeitung großer Datenmengen. Aus dem PowerPivot-Datenmodell wurde das Excel-Datenmodell. Und auch Power Query ist seit Excel 2016 fester Bestandteil von Excel. Und ja, es gab auch Power View und GeoFlow umbenannt in Power Map bzw. jetzt 3D-Karten.

Meine bei YouTube sehr häufig aufgerufenen und auch von Universitäten genutzten  Pivot-Lehrvideos beziehen sich oft noch auf den alten Pivot Cache-Versionen ohne Verwendung des Datenmodells.

Eine neue Videoreihe zu Pivot wird sich auf die neuen Möglichkeiten des Datenmodells unter Verwendung von Power Query stützen. Das so erworbene Wissen lässt sich dann aber auch eine Stufe weiter in Power BI gut verwenden.

Eine neue Demodatei steht im XLSX-Format zur Verfügung:

E1039 Zeit DAX Daten

Um die Beispiele optimal nachzuvollziehen wäre die Verwendung von Excel 2016 oder neue optimal. Aber auch Excel 2010 mit aktivierten Add-Ins PowerPivot und Power Query wäre nutzbar.

Für dieses kostenlos zur Verfügung gestellte Projekt brauche ich eure Unterstützung!

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Und danke nochmal für den regen und sehr aktiven Austausch auf unseren Excel-Stammtischen, welche auch aktuell online durchgeführt werden. Ich und andere können hier eine Menge voneinander lernen.

Vielen Dank auch an diejenigen, die oben die Schalter 700+ Excel-Stick und Kanal unterstützen gefunden haben. Das Betreiben des Kanals und die Produktion der Titel kosten mich nicht nur Zeit, sondern auch einige Taler. Merci *verbeug*

Im Juni gibt es dann das 10jährige Bestehen des YouTube-Kanals. Hoffentlich mit kleiner Grillparty 😉

Bleibt gesund!
Viel Erfolg und
bis bald

Andreas

 

Excel 2013 – PowerView – Daten auf Karte darstellen

Sobald mir Daten mit geografischen Informationen vorliegen, können diese nicht nur mit Pivot oder PowerPivot ausgewertet werden. Diese geografischen Informationen können auch mit PowerView in Form von Kreisdiagrammen und der Hilfe von BING-Karten visualiert werden.

Über die Angabe von Städtenamen, Bundesländernamen oder Ländern sucht PowerView passende Orte und platziert Mini-Diagramme direkt dort auf der Karte. Es können auch Daten über die Angabe von Längen- und Breiteninformationen platziert werden.

In der folgenden Liste (noch keine Tabelle) befinden sich drei Städtenamen in Spalte B. Sollte diese Tabelle weder als Tabelle formatiert worden sein, noch ins PowerPivot Data Modell übernommen worden sein, kann man bei einfachen Listen auch einfach in die Liste klicken (1) und dann über Einfügen (2) auf PowerView klicken. Hinweis: Ich würde es vorab bevorzugen, wenn die Daten schon vorher als Tabelle formatiert (z.B. mit STRG + T) und über das Register PowerPivot ins Datenmodell übernommen werden.

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Es öffnet sich das Fenster PowerView. Die Daten werden als Tabelle dargestellt. Die Spalten befinden sich in der Sortierung der Spaltenüberschriften. Zunächst werden alle Daten übernommen. Ein Vorteil gegenüber der ursprünglichen Liste ist noch nicht zu erkennen.

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Die Liste wird dann ins PowerPivot Data Model übernommen, was man durch einen Klick auf PowerPivot – Verwalten prüfen kann.

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Die Auswahl der Einträge sollte reduziert werden. Zudem lässt sich die Anordnung der Felder durch Verschieben ändern. Im Register Entwurf steht die Schaltfläche Karte zur Verfügung.

Die ausgewählten Daten werden im Kartenausschnitt dargestellt.

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Link zum YouTube-Video:

Excel 2013 – CUBEELEMENT und CUBEWERT – MDX

Mit OLAP-Cubes und den Cube-Funktionen CUBEELEMENT und CUBEWERT konnte ich bislang nicht so viel anfangen. Mir fehlten die passenden Daten dazu… dachte ich. Doch über das PowerPivot Data Model kann ich auch diese Funktionen nutzen.

Entweder wurden die als Tabelle formatierten Daten bereits dem PowerPivot Data Model hinzugefügt oder man setzt die Verbindung zur Tabelle während der Erstellung der Pivot-Tabelle.

Um eine Tabelle zunächst ins Data Model zu übernehmen, klicken Sie zunächst in die Datenliste ´(1) und formatieren diese über STRG + T als Tabelle. Anschließend wechseln Sie in das Register PowerPivot (2) und klicken Zu Datenmodell hinzufügen (3).

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Ist die Tabelle noch nicht im PowerPivot Data Model, klicken Sie im Register Einfügen auf die Befehlsschaltfläche PivotTable (1). Anschließend wählen Sie Externe Datenquelle verwenden (2) – Datenquelle auswählen (3). Im Register Tabelle stehen die im Data Model abgelegten Tabellen und Excel-Tabellen (4) zur Auswahl. Bestätigen Sie mit der Schaltfläche Öffnen (5).

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Anschließend erzeuge ich eine normale Pivot-Tabelle. Da die Daten über PowerPivot Data Modell gezogen wurden, stehen nun unter PivotTable-Tools Analysieren die OLAP-Tools zur Verfügung. Dort klicken Sie auf In Formeln konvertieren.

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Anschließend wird die Pivot-Tabelle aufgelöst. Die beiden Funktionen CUBEELEMENT (engl. CUBEMEMBER) und CUBEWERT (engl. CUBEVALUE) verweisen nun direkt auf die Daten im PowerPivot Data Model.

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Die Struktur der Tabelle ist nun nicht mehr an die Restriktionen der Pivot-Tabelle gebunden. Die Zellen können völlig neu organisiert bzw. verschoben werden.

Zum YouTube-Video: