Power Query lernen…

… aber wie damit beginnen?

Seit dem Jahr 2013 beschäftige ich mich mit Power Query – zu Beginn kam es als Add-In unter dem Namen Data Explorer auf den Markt.

Und schon gab es lange Gesichter. Nur für Excel 2010 und Excel 2013… und das noch nicht einmal für alle Versionen von Excel 2010. Aktuell laut Download-Seite von Microsoft für die Office-Versionen:

  • Microsoft Office 2010 Professional Plus mit Software Assurance
  • Microsoft Office 2013

Mit Excel 2016 bzw. Office 365 gehört es dann aber auch in den Excel-Standard über das Register Daten und muss nicht gesondert als Add-In aktiviert werden. Eine Ehre, die bereits Power Pivot in Excel 2013 zuteil wurde (leider auch wieder nicht in allen Versionen).

Power Query wird so regelmäßig erweitert und um neue Funktionen und Importmöglichkeiten ergänzt, dass ein heute erstelltes Skript schon für die nächste Version überarbeitet werden muss. Trotzdem: Es lohnt sich!

So viele Aufgabenstellungen im Bereich Datenimport, Datentransformation und -anreicherung können mit Power Query gelöst werden. Schnittstellen, die früher über Query, VBA oder manuellen Import gelöst wurden und viele manuelle Schritte bzw. SVERWEISe notwendig machten.

Die ersten Schritte in Power Query hatte ich mir selbst erarbeitet, bis ich dann im Mai 2014 Ken Puls (Excel MVP) beim Amsterdam Excel Summit begegnet bin.

AES2015.png

Hier ein Bild vom Amsterdam Excel Summit 2015. Ich bin umringt u.a. von Ken Puls, Jon Peltier, Bob Umlas, Henk Vlootman, Tony de Jonker, Roger Govier, Liam Bastick, Charles Williams, Jan-Karel Pieterse und vielen netten anderen Excel-Freunden.

Ken Puls aus Vancouver (Kanada) betreibt die Seite http://www.excelguru.ca und darunter auch seinen großartigen Blog http://www.excelguru.ca/blog/

Ken war dann auch im Folgejahr in Amsterdam und ich konnte noch mehr Input von ihm mitnehmen. Ich habe Möglichkeiten von Power Query entdecken dürfen, die ich mir niemals selbst hätte erarbeiten können. Mehr Infos zu parametergesteuerten Abfragen, zur Einbettung von Funktionen und tiefergehendes Hintergrundwissen. Ken beschreibt in seinem Blog raffinierte Lösungen und geht auf diverse Alltagsszenarien wie parametergesteuerte SQL-Abfragen ein.

Zudem hat Ken Puls zusammen mit Miquel Escobar das Buch M is for (Data) Monkey geschrieben. Dieser Titel hat mich in Techniken eingeführt, die zum Teil schon im Blog standen, zum Teil aber auch bislang völlig neu für mich waren. Eine unglaublich lehrreiche Lektüre, welche ich euch – auch als ebook – ans Herz legen mag. Zudem gibt es hier Zugang zu Online-Ressourcen, über die man auch sonst nicht verfügbare Datenquellen wie Azure anzapfen kann.

Am wichtigsten sind für mich die eigenen Erfahrungen, die ich in der Praxis bei mir oder beim Kunden sammeln kann. Ich lerne ungemein aus den Blogbeiträgen und der Lektüre, aber auch immer wieder beim Austausch an den Excel-Stammtischen.

Ich hoffe, das kommt hier nicht so als Freakshow rüber. Ja, tatsächlich…. wir treffen uns regelmäßig zu Excel-Stammtischen z.B. am 01.12.2016 in Münster, organisiert durch das ITB der FH Münster. Prof. Dr. Johannes Schwanitz und ich haben den Stammtisch dort ins Leben gerufen und alle können von den Erfahrungen und Problemen der anderen Teilnehmer profitieren. Der direkte Wissensaustausch funktioniert doch viel effizienter, als das alleinige googlen und ausprobieren.

Zuletzt… lernt nicht allein. Ihr bleibt allein schneller an Fragen hängen, könnt nicht von den Erfahrungen und Lösungen anderer profitieren und gebt somit viel schneller auf.

  1. Lernt nicht allein, sucht euch in der Firma einen Sparringspartner
  2. Tauscht euch mit anderen aus, egal ob in Foren oder live
  3. Schaut in nützliche Blogs und YouTube-Kanäle
  4. Experimentiert mit Power Query
  5. Arbeitet das Buch von Ken durch
  6. Besucht Seminare zu diesem Thema… seht die Teilnahmegebühr als Investition, nicht als Kosten.

Träumt nicht von Excel!
Euer Andreas

 

 

 

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